Waldluft
statt Parfüm

Frische Luft ist die beste Voraussetzung
für frische Gespräche und Ideen …

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Waldluft statt Parfüm

Blumen pflanzen
statt Blumenstrauß

Wann hast du das letzte mal so richtig mit deinen Händen im Dreck gewühlt? In deiner Kindheit? …

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Blumen pflanzen statt Blumenstrauß

Fotos gucken
statt Fotoapparat

Jeden Tag landen Tausende neuer Fotos auf Festplatten,
wo sie schnell in Vergessenheit geraten. …

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Das Projekt

Warum schenken wir denen, die wir am meisten lieben, Dinge?

Die Energie- und die Klimakrise sind Verwandte. Beide haben sie unmittelbar mit unserem Verhalten als Gesellschaft zu tun. Vor allem aber als Individuum. Unser Konsum bestimmt, was hergestellt wird und wie es hergestellt wird. Welche Rohstoffe dafür verbraucht werden. Vieles kaufen wir, ohne es wirklich zu brauchen. 1/4 der Lebensmittel in Deutschland werden weggeschmissen. 1/3 unserer Kleidung bleibt ungetragen im Schrank.

Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die Zeit, die uns scheinbar davon läuft. Die wir nicht haben, um uns zum Beispiel mit Freunden zu treffen. Wo doch jeder seit Eckart von Hirschhausen´s Buch "Glück kommt selten allein" weiß, dass es vor allem die sozialen Kontakte sind, die uns glücklich machen - nicht der Konsum.

Der fünfte Schal, das zehnte Parfüm. Es klingt furchtbar banal. Aber Dinge, die wir kaufen und dann besitzen, kosten Zeit, Geld und Ressourcen. Traditionell verschärft sich das alles an Weihnachten noch ein wenig. Dabei denken wir noch, wir tun denen, die wir am meisten lieben, einen Gefallen, wenn wir ihnen Zeug schenken.

Also warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den guten Freunden schenken wir gemeinsame Zeit. Der Welt weniger Verbrauch. Willkommen bei Zeit-statt-Zeug.de

Michael Volkmer
Weitere Umweltprojekte
  • Harald Welzer, Soziologe und Sozialpsychologe

    Ohne tiefgreifenden Wandel von Wirtschafts- und Lebensweise wird man nicht durch das sich gerade warmlaufende 21. Jahrhundert kommen. Genau darum geht es bei Zeit statt Zeug: Anders denken. Anders schenken.

    Harald Welzer, Soziologe und Sozialpsychologe Futur Zwei
  • Prof. Dr. Dietrich Henckel, Zeitforscher

    Die Aktion macht eines vor allem deutlich: Die Geschenke werden wertvoller, nicht nur weil gemeinsame Zeit mehr aus der Zeit macht, sondern weil man etwas verschenkt, was immer knapper wird (obwohl wir immer älter werden etc.). Mit Zeug kann man sich frei kaufen, mit geschenkter Zeit kann man sich gemeinsam befreien.

    Prof. Dr. Dietrich Henckel, Zeitforscher Institut für Stadt- und Regionalplanung
  • Peter Unfried, Autor von "Öko" und Chefreporter der taz.

    Mein Sohn sagte: "Ich wünsche mir ein Macbook, ein Smartphone und einen Besuch bei McDonald's." Ich: "Hör mal, ich schenke Dir diesmal Zeit statt Zeug". Er schrie kreuzunglücklich: "Und ich suche mir einen neuen Vater." Aber dann ging es doch.

    Peter Unfried, Autor von "Öko" und Chefreporter der taz. Öko
  • Thomas Henningsen, <br />Europäischer Kampagnendirektor Greenpeace

    Wie jedes Lebewesen müssen auch wir Menschen konsumieren und das darf auch Spaß machen. Doch oft haben wir den Bezug dazu verloren, besonders zu der Menge an Dingen, die nicht wichtig oder sogar komplett überflüssig sind. Damit fehlen aber die Rohstoffe für Andere oder Wichtigeres und: das viel zu viel Unnötige trägt durch die Energieverschwendung zum alles bedrohenden Klimawandel bei. Dann wird Verzichten richtig wertvoll und weniger eben doch mehr.

    Thomas Henningsen,
    Europäischer Kampagnendirektor Greenpeace
    Greenpeace
  • Thomas Friemel, Chefredakteur enorm

    Wenn in den Textilfabriken von Bangladesch und Pakistan hunderte Menschen sterben, die für unsere Kleidung nähen, dann ist es spätestens jetzt an der Zeit darüber nachzudenken, woher all das Zeug unterm Weihnachtsbaum und auch sonstwo herkommt, wie es produziert wurde, wer es gemacht hat. Nimm Dir Zeit! Zeit zum Denken! Und dann weg mit dem überflüssigen Zeug aus Deinem Hirn!

    Thomas Friemel, Chefredakteur enorm enorm
  • Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen <br />Kinder- und Jugendstiftung

    Gerade Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Milieus sind technisch meist hoch aufgerüstet. Oft, um reale Teilhabechancen zu kompensieren. Sie brauchen unsere Zeit, unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit und nicht mehr Sachen.

    Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen
    Kinder- und Jugendstiftung
    DKJS
  • Florian Opitz, Dokumentarfilmer und Autor

    Zeit statt Zeug - Besser kann man fast nicht formulieren, was mich in diesen Tagen umtreibt.  Und genau so rufe ich es auch den Omas, Opas, Onkels und Tanten unserer Söhne zu: Schenkt Ihnen Zeit, statt Zeug!

    Florian Opitz, Dokumentarfilmer und Autor Speed
  • Stefanie Wahl, Geschäftsführung Denkwerk Zukunft

    Schon Erich Fromm wusste, dass Sein wichtiger als Haben ist. Zeit statt Zeug motiviert uns, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen!

    Stefanie Wahl, Geschäftsführung Denkwerk Zukunft Denkwerk Zukunft
  • Lisa Thaens, seit Anfang an bei Tellerrand dabei

    Beim gemeinsamen Kochen und Essen werden anfängliche Barrieren gesenkt und man hat die Möglichkeit, Menschen verschiedener Kulturen ganz einfach am Küchentisch kennenzulernen. Integration, die mir schmeckt!

    Lisa Thaens, seit Anfang an bei Tellerrand dabei Über den Tellerrand
  • Prof. Dr. Lothar Seiwert, Bestsellerautor ("Wenn du es eilig hast, <br />gehe langsam",  "Simplify your Life"), Keynote-Speaker

    Das Kulturgut "Buch" trifft auf Begegnung ... Vorlesen statt Schnelllesen. Freunden einen Leseabend schenken. Dem Partner die Lieblingslektüre vorlesen. Mit den Kindern lesen und lernen. Das ist intensive Zeit der Begegnung, des gemeinsamen Erlebens und der geteilten Freude. Das ist Zeit mit Wert.

    Prof. Dr. Lothar Seiwert, Bestsellerautor ("Wenn du es eilig hast,
    gehe langsam", "Simplify your Life"), Keynote-Speaker
    Lothar-Seiwert.de

So geht's

  • Geschenk auswählen

  • Termin festlegen und
    verschicken

  • Gemeinsam Zeit
    verbringen

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